15 Gründe warum ihr Google Play Music statt Spotify nutzen solltet

Mittwoch, 18. Februar 2015

Spotify ist der coole Platzhirsch der grossen Musik-Streamingdienste. Ich nutz(t)e ihn auch sehr gerne. Gute Auswahl, tolle Übersicht, geniale App und dann noch Social Features. Was will man als Nutzer mehr? Als Künstler gebe es einiges was man mehr haben möchte. Zum Beispiel mehr Geld pro Stream. Ein – zugegeben – leidiges Thema, aber letztendlich für die Zukunft der Musik ein ziemlich entscheidendes Thema.

Und hier ist Spotify dann leider gar nicht mehr so cool. Aber auch bei der größeren Konkurrenz sieht es nicht viel besser mit den Payouts aus. Weder Deezer noch Napster oder Simfy können hier deutlich bessere Konditionen vorweisen.

Und dann gibt es da noch Google Play Music.

Zwar kommt Google weder optisch noch technisch und schon gar nicht mit der App an Spotify ran, aber seit dem ich weiß wie viel mehr von Google an den Künstler (oder zumindest an die Label) geht, kann ich damit leben.

Nicht nur das Google den Künstlern/Labels ein Vielfaches pro Stream auszahlt hat mich zum Wechsel bewegt, sondern der Wert der benötigten Streams um an den Umsatz eines iTunes Downloads zu kommen.

Hier sind dann auch die 15 Gründe warum Ihr Google Play Music statt Spotify nutzen solltet:

Es braucht nämlich gerade mal 15 Streams eines Songs um dem Künstler das Geld eines iTunes Downloads in die Kasse zu spülen. Zum Vergleich: Bei Spotify braucht es 134 Streams!

Warum ich das so toll finde?

Im Grunde – und sofern die Zahlen von thetrichordist.com stimmen – kommt der Künstler bei der 15 zu 1 Quote von Google Play Music eigentlich besser weg als bei einem iTunes Download selber. Denn während ich bei iTunes nur einmal (0,99 oder 1,29 EUR) zahle, den Song dann beliebig oft hören kann, bietet Google dem Künstler eine echte performance basierte Leistungsvergütung.

Ich weiß nicht wie das so bei Euch ist, aber ich höre einen guten Track deutlich öfters als 15 mal. Ein aktuelles Beispiel wäre Alexa Feser – Dezemberkind (vom Album Gold von Morgen). Den Song habe ich seit September 2014 bereits rund 37 Mal gehört. Also hat Alexa (oder Ihr Label) in diesem Fall mehr Geld an mir verdient als wenn ich den Song gekauft hätte. Gleiches gilt auch für viele andere meiner Lieblingstracks. So oft wie ich die in einem Monat anhöre (streame) wird vermutlich der drei bis vierfache Wert eines Downloads erreicht.

Natürlich ist es vielen Nutzern eher ziemlich egal ob und was ein Künstler verdient, aber es geht auch ein bisschen um die Zukunft von Musikstreaming. Denn wenn immer mehr Labels oder Künstler – wie im Fall von Taylor Swift – ihre Musik aus dem Streamingpool rausnehmen wird diese eigentlich recht smarte Art Musik zu konsumieren möglicherweise durch die falsche Kalkulation von Spotify & Co. nicht lange Bestand haben. Was schade wäre.

 

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