Angeschaut: Maleficent – Die dunkle Fee (DVD)

Dienstag, 30. September 2014

Ich weiß nicht wie das bei Euch war, aber ich bin mit Grimms Märchen aufgewachsen und kenne irgendwie so ziemlich alle. Von Aschenputtel bis Zaunkönig. Auch meine Kinder kennen zumindest einige der bekannteren Märchen.

Dank Disney sterben diese Geschichten auch nie aus, denn neben Micky Maus und Donald Duck sind gerade die Märchen der Gebrüder Grimm immer wieder Vorlagen der traditionellen Disney Helden. Gerade die weiblichen Figuren werden gerne als „Disney’s Prinzessinnen“ alle Jahre wiederbelebt und finden sich als Schneewitchen, Cinderella, Belle oder Aurora in unzähligen Filmabenteuern und auf Merchandising Artikeln für Mädchen von 3-13 Jahren wieder.

Eines der tradionellen Märchen der Gebrüder Grimm ist die Geschichte von Aurora, hierzulande besser bekannt als Dornröschen. Die Geschichte sollte allgemein geläufig sein. Wenig Spielraum also für eine neue Interpretation. Dachte ich. Da nun aber bereits Schneewitchen in den verschiedensten Abwandlungen in den vergangenen Jahren herhalten musste, dachte sich Disney wohl man könnte Dornröschen auch mal wieder ins Kino bringen. Nur müsste vielleicht mal ein anderer Blickwinkel daher. Den haben sie gefunden und kurzerhand die „böse Fee“ Malefiz in die Hauptrolle der Geschichte rund um Aurora gehoben.

Und statt dem nächsten Animationsfilm haben sich die Produzenten für einen Realfilm und statt einer klassischen Kinderverfilmung für einen Fantasy-Actionfim entschieden. So mit ist die Zielgruppe erheblich erweitert worden. Ein Grund dafür, dass ihr diesen Beitrag hier überhaupt lesen könnt. Denn ich habe mir die DVD „Maleficent – Die dunkle Fee“ angeschaut und bin beeindruckt.

Mit Angelina Jolie ist die Titelrolle perfekt besetzt und der dunklen Fee die passende Aura gegeben. So passend, dass alle anderen Rollen fast nebensächlich werden. Somit auch nicht weiter verwunderlich das der Rest des Casts eher unspektakulär ist, denn Angelina Jolie ist dermaßen Präsent als Maleficent, dass selbst die eigentliche Heldin der Geschichte Aurora, gespielt von Elle Faning, der jüngeren Schwester von Dakota Fanning fast zur Nebenrolle wird.

Aber es geht eben um Maleficent und die noch nie gestellte Frage warum die böse Fee eigentlich überhaupt so böse ist. Den sie war – ganz Disney mäßig – nicht immer schon böse. Und eben so Disney mäßig wird die Frage mit Macht und Habgier beantwortet. Und bis zu einem gewissen Punkt hält man sich auch brav an die historische Vorlage des Märchens aber eben mit einer anderen – zwar nicht ganz so überraschenden, aber filmisch sehr gut umgesetzen Wendung.

Fazit

Maleficent – Die dunkle Fee hat alles was es für einen kurzweilgen Familienabend auf der heimischen Couch so braucht. Märchenfiguren von Feen und anderen Fabelwesen über Fantasyelemente wie König, Ritter und Drachen bis hin zu knallender Action und Special Effects, verpackt in einen leicht verdaulichen und nicht allzu schockierenden aber trotzdem Bildgewaltigen Film mit dem obligatorischen Happy End. Und über all dem thront Angelina Jolie in einer echten Paraderolle.

Mama und Papa, aber auch Opa und Tochter hatten ihren Spaß an der DVD und somit kann ich jeder Familie die den Film nicht im Kino gesehen hat die DVD empfehlen.

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