Georg auf Lieder. Vom Alexanderplatz auf die große Bühne

Donnerstag, 26. Februar 2015

Es gibt sie immer wieder mal, die Storys vom Überlebenskämpfer zum Star. Als Star würde sich Georg auf Lieder wohl eher nicht bezeichnen wollen. Aber Überlebenskämpfer stimmt auf jeden Fall. Schulabbruch mit 17, der Musik wegen. Umzug von Hamburg nach Berlin, auch der Musik wegen. Und dann die harte Schule als Straßenmusiker auf dem Berliner Alexanderplatz. Mit seiner Gittare, selbstgeschriebenen und authentischen Songs. Ein Liedermacher wie es sie heutzutage eher selten gibt.

Die Botschaften in seinen Liedern sind persönlich und ehrlich. Und es geht im Grunde immer darum „Mach dein Ding“. Und das hat er auch gemacht. Und weil er selber die harte Schule der Strassenmusik als Basis seines künstlerischen Schaffens sieht, heißt sein erstes Album dann auch bezeichnenderweise „Alexanderplatz“.

„Ich habe nie damit gerechnet, dass ich irgendwann einmal vor vielen Leuten auftreten und eine echte Platte machen würde, sondern immer befürchtet, dass es nur ein großer Traum bleibt. Ich glaube, diese Platte ist so etwas wie mein ganz persönliches Diplom, mein Master. Nachdem ich die Schule geschmissen habe, gab es nur wenige Menschen, die wirklich an mich geglaubt haben. Ich habe viele Dinge getan, die in den Augen der meisten Leute wahrscheinlich aussichtslos waren; für mich waren es aber sehr wichtige Schritte. Ich habe getan, was ich tun musste: Mir selbst das Singen beigebracht und mich auf die Straße gestellt, um meine Lieder zu spielen. ‚Alexanderplatz‘ könnte man nun als so eine Art Studienabschluss ansehen.“

Sein Song „Möwen“ vermittelt einen schönen Eindruck seines Schaffens

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