„Jung, talentlos & gecasted“ Vollmundiges Debüt-Album von The T.C.H.I.K.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Die Zitty nennt sie „Elektro-Schlagerband aus Weißensee„, die taz meint das sie „…eine Haltung haben, die von der Bühne runter emaniert.“ und der Tagespiegel betitelt sie als „vier- bis achtköpfige Berliner Elektro-Anarcho-Combo“ Sie selber nennen sich The T.C.H.I.K., was soviel heißt wie „Die Toten Crackhuren In Kofferraum„.

[singlepic id=170 w=506 h=506 mode=web20 float=center]

Die berliner „Mädchenband“ veröffentlicht am 25.Juni ihr erstes Album mit dem Titel „Jung, talentlos & gecasted“, was sich aber in keinster Weise auf THE T.C.H.I.K. bezieht. Denn die Mädels brauchen kein androgynes Verwirrspiel, keine Frisuren, die größer sind als sie selbst und keinen Dieter Bohlen um uns einen vom „Pony“ zu erzählen. Denn schon die erstes Single hat sich als voller Erfolg entpuppt. Völlig ohne Promo, völlig ohne Dieter. Einfach so, weil es ein geiles Lied ist.

Wer auf dem Album nur unreflektiert runtergerotzte Tagebuchpoesie vermutet, der hat zwar Recht, aber dafür ist immerhin alles selbst geschrieben. Das Geld für Ghostwriter, und Leute, die ihnen gute Beats anfertigen und Labelvorschüsse ging anderweitig drauf. Niemand weiß genau wofür, aber Lieder wie „Amt“ oder „Mutti Mutti“ erklären aufs Eindringlichste, wie der Schwund verwaltet wird.

Yippiehayehh….

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.