Megaloh. Megagut

Dienstag, 17. Mai 2016

Wer mich kennt, weiß das ich ein sehr gespaltenes Verhältnis zu deutschem Hip Hop habe. Ich kann das ewige „ichbinbesseralsdu“ BlaBla, gepaart mit inflationär gebrauchten Vulgär-Vokabular nichts abgewinnen. Zudem sind m.E. die Protagonisten der deutschen Rap Szene bis auf ganz wenige Ausnahmen absolut austauschbar und ohne wirkliche Alleinstellungsmerkmale.

Eine dieser Ausnahmen ist Megaloh.

Erstes Album 2005. Zum ersten Mal von mir wirklich wahrgenommen 2015. Nach dem sich der Track „Regenmacher“ irgendwie in meine Apple Music Playlist geschlichen und sich in meinen Ohren festgebissen hat, habe ich mir das aktuelle gleichnamige Album durchgehört und bin echt angenehm angetan. Alles was mich am deutschen Hip Hop ankotzt hat Megaloh (fast) konsequent ausgelassen. Kein „ichbinbesseralsdu“ BlaBla (klar, der ein oder andere Ego-Marketing-Track gehört einfach mal auf ein deutsches Hip Hop Album. Aber es muss eben nicht jeder zweiter Track sein), keine übertriebene Vulgäras, dafür intelligente Texte gepackt in zweifelsfrei abgehende Beats und feinsten Hip Hop Tunes.

Hab mir dann auch gleich die anderen zwei Alben „Im Game“ (2005) und „Endlich Unendlich“ (2013) in meine Plattensammlung gepackt…

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